Forge of Empires
Jetzt spielenEine Stadt, die in der Steinzeit anfängt und Jahre später immer noch nicht fertig ist. Wie sich das anfühlt, wenn man nicht zahlt.
Worum es eigentlich geht
Du bekommst ein Stück Land und ein paar Hütten. Daraus wird über die Zeit eine Stadt, und die Stadt zieht durch die Epochen: Bronzezeit, Antike, Mittelalter, immer weiter, bis irgendwann Dinge auftauchen, die es noch nicht gibt. Der Reiz liegt weniger im einzelnen Klick als darin, dass sich das Bild alle paar Wochen sichtbar verändert.
Unter der Oberfläche ist es ein Platzproblem. Gebäude brauchen Fläche, Fläche ist knapp, und fast jede Entscheidung läuft darauf hinaus, was du abreißt, damit etwas Neues hinpasst. Wer gern Dinge sortiert, bleibt genau deswegen hängen.
Die erste Stunde
Freundlich. Eine Questreihe nimmt dich an die Hand und lässt dich nebenbei die Grundlagen bauen, ohne dass irgendwo ein Handbuch aufgeht. Nach zwanzig Minuten steht eine kleine Siedlung, nach einer Stunde bist du meistens in der zweiten Epoche.
Was dabei auffällt: nichts drängt. Es gibt keinen Countdown, der dich bestraft, und du kannst den Tab zumachen, ohne etwas zu verlieren. Das klingt banal und ist der Grund, warum viele Leute Jahre dabei bleiben.
Was Geld ändert
Diamanten beschleunigen Bauzeiten und lassen dich Erweiterungen kaufen, für die du sonst spielen müsstest. Nötig ist das nicht. Ohne Zahlung kommst du überall hin, nur langsamer, und in einem Spiel ohne Ziellinie ist langsamer ein eher weicher Nachteil.
Wo es unangenehmer wird, ist der Wettbewerb. Wer in der Gilde ganz vorn mitspielen will, trifft dort auf Städte, in die über Jahre Geld geflossen ist. Das muss dich nicht stören, aber du solltest wissen, dass diese Tür existiert.
Nach zwei Wochen
Der Anfangsschub ist weg, und es zeigt sich, was für ein Spiel das wirklich ist: ein paar Minuten am Morgen, ein paar am Abend, und dazwischen läuft die Stadt allein. Wer mehr will, findet in den Gilden-Events reichlich; wer weniger will, verpasst auch nicht viel.
Ob das für dich reicht, hängt davon ab, wie du zu langsamen Spielen stehst. Uns hat es genau deshalb gefallen.
Für wen
Für Leute, die gern etwas aufbauen und dem Ergebnis beim Wachsen zusehen. Wer schnelle Kämpfe sucht, ist hier falsch — es gibt sie, aber sie sind nicht der Grund, warum das Spiel funktioniert.
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