Elvenar 9.1 / 10 Jetzt spielen

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Elvenar

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Elfen oder Menschen, und danach eine Stadt, die dir nichts übelnimmt. Was der Unterschied im Alltag wirklich ausmacht.

Die Entscheidung am Anfang

Vor dem ersten Gebäude fragt dich das Spiel, ob du Elfen oder Menschen sein willst. Das ist keine Kosmetik: die Bauten sehen anders aus, die Produktionsketten unterscheiden sich, und die Stadt wirkt am Ende wie zwei verschiedene Orte.

Darunter bleibt es dasselbe Spiel. Wer beide Seiten sehen will, legt irgendwann eine zweite Stadt an, und viele tun das auch.

Forschung statt Warten

Der Unterschied zu den meisten Aufbauspielen liegt im Forschungsbaum. Fortschritt kommt dort aus Wissenspunkten, die sich ansammeln, ob du zusiehst oder nicht — du kommst also eher zurück, um etwas auszugeben, als um etwas abzuholen.

Das verschiebt den Rhythmus spürbar. Statt alle paar Stunden nachzuschauen, ob ein Timer abgelaufen ist, setzt du dich einmal hin und triffst eine Entscheidung, die eine Weile trägt.

Wenn du eine Woche weg bist

Dann ist alles noch da. Niemand greift deine Stadt an, nichts verfällt, und die Punkte haben sich gesammelt. Für ein Spiel, das man nebenbei spielt, ist das der wichtigste Satz in diesem Test.

Kämpfe gibt es, aber sie sind optional und finden auf einer eigenen Karte statt. Wer sie nicht mag, kann die Stadt auch über Handel und Produktion weiterbringen.

Was uns gestört hat

Der Forschungsbaum zeigt früh sehr viel mehr, als du bezahlen kannst, und das kann den Eindruck erzeugen, ständig hinterherzuhängen. Nach ein paar Tagen legt sich das, weil man aufhört, den Baum als Liste zu lesen.

Und die Stadt wird irgendwann eng. Das ist beabsichtigt und trotzdem der Punkt, an dem manche aufhören.

Für wen

Für alle, die abends zwanzig Minuten haben und nicht das Gefühl haben wollen, etwas verpasst zu haben. Wer Druck braucht, um dranzubleiben, findet ihn hier nicht.