Zeit oder Zufall
Grob gibt es zwei Modelle. In Aufbauspielen kauft man Zeit: ein Gebäude ist in vier Stunden fertig, oder eben sofort. In Sammelspielen kauft man Chancen: neue Figuren kommen aus Ziehungen, und wer zahlt, zieht öfter.
Der Unterschied ist wichtiger, als er klingt. Zeit kann man aussitzen. Zufall nicht — man kann ihn nur öfter versuchen.
Der Punkt, an dem es kippt
Solange Geld etwas beschleunigt, das du auch ohne bekommst, ist alles in Ordnung. Unangenehm wird es dort, wo ein Spiel eine Wartezeit erst einbaut, um sie dir dann zu verkaufen.
Das erkennt man nicht am ersten Tag. Ein brauchbarer Test ist die zweite Woche: wenn der Fortschritt plötzlich spürbar stockt, obwohl du gleich viel spielst, ist das meistens Absicht.
Wettbewerb kostet mehr als Fortschritt
In fast allen diesen Spielen kommst du auch ohne Zahlung durch die Inhalte. Teuer wird erst der Vergleich mit anderen — Ranglisten, Ligen, alles, wo eine Zahl neben deinem Namen steht.
Wer sich davon fernhält, spielt die meisten Titel jahrelang, ohne je etwas auszugeben.
Ein Satz zu Kindern
Wenn auf dem Gerät ein Zahlungsmittel hinterlegt ist, sollte es abgesichert sein. Das gilt unabhängig vom Spiel und ist in zwei Minuten erledigt.
Die meisten dieser Spiele sind ab zwölf freigegeben oder höher. Die Altersangabe steht im Store oder auf der Seite des Anbieters.